Seraflock (Bauschgarn)
Bauschgarn ist die erste Wahl, wenn es um weiche, dehnbare Nähte ohne störende Wülste geht. Besonders bei Bademode, Unterwäsche, Sport- und Babywäsche sorgt Bauschgarn dafür, dass Nähte angenehm auf der Haut liegen und sich mit dem Stoff mitdehnen.
Wofür eignet sich Bauschgarn?
Bauschgarn eignet sich für alle elastischen Stoffe wie Jersey, Lycra und feine Strickwaren. Du verwendest es vor allem an Nahtkanten, Saumabschlüssen und bei Anschlüssen, wo eine flache, weiche Naht gewünscht ist. Es ist außerdem perfekt für Flatlock- oder dekorative Overlocknähte, wenn der Fokus auf Komfort und wenig Nahtvolumen liegt.
Wie verarbeitet du Bauschgarn am besten?
- Probenähen: Immer erst an einem Stoffrest testen – Stellspannung, Stichbild und Differentialfeed abgleichen.
- Nadeln und Einstellungen: Mit Overlock/Serger nähen; bei Bedarf Nadeltyp und -stärke an den Stoff anpassen.
- Stichwahl: 3- oder 4-Faden-Overlock für haltbare Naht, Flatlock für flache, dekorative Nähte und Coverstich für elastische Säume.
- Spannung: Etwas geringere Fadenspannung verhindert ein Zusammenziehen und sorgt für eine weiche Naht.
Was macht Bauschgarn besonders?
Bauschgarn zeichnet sich durch seine Voluminosität und Elastizität aus: Im Stich verteilt es sich so, dass die Naht flacher und angenehmer zu tragen ist. Das macht es besonders wertvoll bei Kleidungsstücken, die direkt auf der Haut liegen. Zudem ist Bauschgarn in vielen Farben erhältlich, sodass du Nähte farblich abstimmen oder bewusst als Designelement einsetzen kannst.
Bei deiner Stoffschwester bekommst du fachkundige Tipps zur Auswahl des passenden Overlock-Bauschgarns und zur Einstellung deiner Maschine. Ob du weiche Babywäsche, zuverlässige Sportkleidung oder bequeme Unterwäsche nähst – mit dem richtigen Bauschgarn gelingen dir elastische, langlebige und komfortable Nähte.





























